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  Geschichtliches, Stadtteile: Nordshausen
Funde von Kieselschiefergeräten auf drei Feldern bei Nordshausen lassen den Schluß zu, dass es bereits eine menschliche Siedlung in der Steinzeit gab.
1076 wird der Ort das erste Mal in einer Urkunde des Klosters Hasungen genannt.

Klosterkirche
1257 erfolgt die Gründung des Kloster Nordshausen (Kassel) durch Graf Adalbert von Schauenburg. Als die Nonnen nach Nordshausen kamen, gab es dort schon eine Kirche. Die ursprünglich romanische Kapelle war kaum halb so groß wie das heutige Kirchenschiff; ihr wurde 1247 ein breiter Glockenturm beigegeben. Nach dem Einzug der Nonnen wurde eine Empore angebaut, die direkt vom Konventsgebäude zu erreichen war. Die Mauern des Kirchenschiffes wurden mehrmals erhöht, hohe und schmale gotische Fenster eingebaut und schließlich die Kirche selbst um mehr als das Doppelte vergrößert.
1526 Aufhebung des Klosters im Zuge der Reformation. Der Landbesitz wird durch Landgraf Philipp der Universität Marburg zugesprochen.
Von der einst geschlossenen Klosteranlage blieben nur die Kirche selbst, ein Teil des Westflügels der Klausur, Reste der Klostermauer und der Zehntscheune erhalten.


Klosterkirche

Ortszentrum
Mitte des 16. und Anfang des 17. Jahrhunderts erlangt Nordshausen durch Erschließung einer Heilquelle kurzfristig Bedeutung als Heilbad.
1903 erfolgt der Anschluss an die Kleinbahn Kassel-Naumburg. 1936 wird Nordshausen zusammen mit Harleshausen, Wolfsanger, Waldau, Niederzwehren und Oberzwehren in die Stadt Kassel eingemeindet.
1952 entsteht die Wohnsiedlung Grubenrain, 1971 und 1974 die Wohnsiedlungen Dornländerweg und Krümmershof.