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  Geschichtliches, Stadtteile: Wehlheiden
Die erste urkundliche Erwähnung geschah 1143 als "superior villa Welede" (Oberwehlheiden) und in 1219 wurde auch "inferior Welede" (Niederwehlheiden) genannt.
Das am Druselbach gelegene Wehlheiden war jahrhundertelang eine Agrar- und Handwerkergemeinde ohne eigene Kirche. Der „Kirchweg“ führte schon damals ins benachbarte Kirchditmold.
Im 19. Jahrhundert wurde Wehlheiden eine beliebte Zwischenstation für den Ausflugsverkehr von Kassel nach Wilhelmshöhe. Im Jahr 1893 gab es immerhin schon 37 Gastwirtschaften.
1899 wird Wehlheiden in die Stadt Kassel eingegliedert und erweitert die Stadtfläche um 3,72 km².

Katholische Kirche St. Michael
Seit dem Jahre 1960 wurde für den Bau gesammelt. Da die Belgiersiedlung im Gemeindegebiet liegt, im Schulungsheim auch belgische Gottesdienste stattfanden, war der Einsatz der belgischen Soldaten für den Kirchbau zu erwirken. Im August 1963 führten sie die Ausschachtungsarbeiten für die St. Michaelskirche durch. Mit dem Bau der Kirche wurde sodann Ostern 1964 begonnen. Der heiße Annatag 1964 wurde der Tag der Grundsteinlegung, die Dechant Brandstätter unter Anwesenheit des Geistl. Rates Pfarrer Roßbach von der Pfarrei St. Maria vornahm. Für Pfarrer Roßbach war es eine seiner letzten Amtshandlungen. Das Richtfest der Kirche wurde am 15. 2. 1965 begangen. Zum Gesamtkomplex gehören das Schulungsheim St. Michael, die Kirche und das Pfarrhaus. Das Holzkreuz steht auf den bereits fertigen Fundamenten für einen vorgesehenen Turmbau, der aus verschiedenen Gründen (vor allem finanzieller Art) nicht ausgeführt wurde. Der kleine Anbau an der Kirche links beherbergt die Kapelle.